Der Tag danach…

31. August 2009

Nachdem wir gestern angekommen sind und fast jeder sich wohl erstmal erholt hat hab ich heute begonnen die Bilder und Tracks (aufgezeichnetten Strecken) von Kamera und Navigationsgerät zu laden. Natürlich war dem Navi die letzten beiden Tage (gut 1300km) zu viel und es stürzte mal wieder ab (zum Geburtstag gabs wohl ne neue Firmware wo der Fehler mit behoben sein soll). Gott sei danke hatte ich die anderen Tracks vorher gesichert.

Die Bilder (von meiner Kamera) findet ihr hier und unsere einzelen Reiseabschnitte (Tag 4-10) hier.

Tag 12: Etwa schon wieder zuhause?

30. August 2009

Um 8:00 Uhr klingelte der Wecker. Nachdem wir alles gepackt hatten und die letzten Gepäckstücke an unseren Maschinen befestigten, hatten wir prompt noch Kontakt mit dem Besitzer des Ackers. Ein Mitte 30-Jähriger kam mit seinem Audi vorgefahren und hat uns glatt gefragt was wir denn da tun würden. Wir haben ihm gesagt, wir hätten nur Pause gemacht und wären gleich wieder weg. Dies genügte ihm und er fuhr weiter. Wir haben ihm natürlich nicht gesagt wie lang die “Pause” eigentlich ging. War vielleicht auch besser so. Danach ging es wieder auf die A1. Die Autobahn war nicht mehr gesperrt… Dachten wir uns jedenfalls. Nach einigen Kilometern kamen wir dann doch zu einer (wohl anderen) Sperre. Also mussten wir die Umleitung über Land fahren die uns gut 35km kostete. Gegen 11:30 war es dann Zeit fürs Mittagessen, wir hatten noch gut 200km vor uns. Also nichts wie runter von der Autobahn und ab zum bekannten amerikanischen Schnellrestaurant. Aber wir haben uns umentschlossen. Neben dem Schnellrestaurant war ein Schnellimbiss. Endlich mal wieder Currywurst+Pommes oder ein Gyros. Schnell war klar, was wir wollten und nach der Stärkung ging es wieder auf die Bahn. Gegen 13:45 Uhr endete dann unsere Nordkappreise bei mir vor der Tür.

Abschliessend kann man nur festhalten: Ein Besuch beim Nordkapp ist eine Erfahrung und ein Erlebnis was man auf jedenfall im Leben einmal mitnehmen sollte.

Tag 11: Schweden und Dänemark an einem Tag

29. August 2009

In Stockholm gegen 6:45 Uhr angekommen machten wir uns erstmal auf den Weg Richtung Stadtausgang. So führte uns die Autobahn doch recht schnell aus Stockholm heraus und wir machten uns auf den Weg Richtung Dänemark. Gegen Mittag waren wir bereits kurz vor der Grenzküste und machten es uns auf einem kleinen Rastplatz bequem. Es gab Bohnen mit Speck und für Benny “indische Reispfanne mit Geflügelfleisch” aus dem Epa. Danach ging es nach kurzer Pause weiter Richtung Öresund-Brücke. Diese passierten wir bereits gegen Nachmittag zu einem Kurs von 21 Euro/Person. Das ist wirklich happig wenn man bedenkt das eine Fährfahrt nur ein wenig mehr kosten würde. Aber wir lassen uns nicht aufhalten und fuhren weiter und machten kurzezeit später in Dänemark stop an einem McDonalds. Nach einer kurzen Pause fehlte noch eine Stärkung. Da wir keine Dänischen Kronen hatten (Euros werden hier eh nicht angenommen) hab ich versucht mit meiner Kreditkarte zu zahlen. Die Verkäuferin hat das aber nach mehrmaligen Versuchen ihrerseits dann doch aufgegeben (scheinbar ist das Mädel noch neu gewesen) und uns die Hamburger geschenkt. Das hab ich auch noch nie bei McDonalds erlebt. Frisch gestärkt ging es also weiter Richtung Rodby wo uns die Fähre nach Putgarden erwartet. Gegen 18 Uhr trafen wir am Fährbahnhof ein und schon um 18:15 Uhr ging die nächste Fähre. Das war perfektes Timing. Jedoch haben wir einen kleinen Schock bei den Fährpreisen bekommen. So zahlt man für ein Motorrad+Fahrer 350 DKK, das sind ca. 50 Euro. Das ist für eine 45 Minütige Fährfahrt doch sehr happig wenn man bedenkt das wir in Norwegen für eine 30 Minütige Fährfahrt gerade mal 2,50 Euro bezahlt haben. Pünktlich kamen wir trotzdem in Putgarden an und machten uns auf den Weg von der Halbinsel hinunter. Die Überlegung war erst, den Rest (ca.550 km) noch zu fahren und dann Nachts zuhause anzukommen. Nachdem es aber heftig am regnen war und die A1 kurz vor Hamburg gesperrt war, machten wir auf einem Acker stop, bauten unser Nachtquartier auf und stiegen in die Schlafsäcke (natürlich hielt meine Luftmatratze immernoch nicht die Luft).

Tag 10: Es lebe der Alkoholtourismus

28. August 2009

Nachdem wir bereits früh los sind auf unsere Strecke Richtung Turko, erreichten wir bereits zum frühen Nachmittag die kleine Hafenstadt. Also nichts wie rein ins Fährterminal und erstmal rausfinden was uns der Spaß kosten wird. Unser daheimgebliebener Notfallorganisator Ralf P. hatte bereits die ersten Preise und Zeiten für uns ausfindig gemacht und so mussten wir uns eigentlich nur noch entscheiden, wann wir loswollen. Wir beschlossen die Fähre um 21:00 Uhr zu nehmen und “chillten” noch eine Weile im Schlosspark, der in der Nähe war. Gegen 19:00 Uhr sollte das Verladen beginnen. Also um kurz vor schonmal in die noch leeren Terminalreihen stellen. Direkt wurden wir bedient und man sagte uns wir sollen uns weit vorne auf einen extra Platz stellen und dort warten. Das machte uns Mut doch recht früh auf die Fähre zu kommen, stellte sich aber als Irrglaube dar. Nachdem gegen 20:30 angefangen wurde, die Fähre mit Autos, LKWs und Bussen zu beladen, waren wir wirklich die Letzten, die rein durften. Also nichts wie rauf auf die Fähre und schauen, wo man pennen könnte. Natürlich waren wir so klug und hatten keine Kabine genommen. Wir suchten also die Schlafsitze, doch die gab es nicht. Tja, dann müssen wir es uns wohl irgendwo in einer Ecke uns gemütlich machen. Also begannen wir kurz vor dem Tax Free Shop ein paar Minuten zu verharren und durften feststellen, dass die Finnen den reinsten Alkoholtourismus betreiben. So hatte jeder Mitfahrer min. 1 Flasche Schnaps und etliche Paletten Dosenbier gekauft und verschwand anschließend in seine Kabine. Durch das ganze Getummel und Gewusel brauchten wir eine neue Schlafstelle. Also nichts wie rauf aufs Deck… Bei dem Wind hat da sicher kein anderer Lust drauf. Oben angekommen war es doch sehr windig (wer hätte es gedacht)… und nach einer Weile hatten wir auch drei neue “Freunde”. 3 besoffene (vieleicht auch mit Drogen genährte) Finnen turnten um uns herum und hielten uns auf trab. Wobei sie ein freundliches “Haut ab” dann doch scheinbar verstanden haben und uns in Ruhe liessen. Aber hier war es uns doch zu hell  und zu windig… also auf ein neues runter auf die Suche nach einem Nachtquartier. Wir haben dann Gott sei dank doch noch so etwas wie Schlafsessel gefunden und sind noch zur Ruhe gekommen. Gegen 6:45 sollte ja bereits die Fähre in Stocholm ankommen.

Tag 9: Polarkreis erneut überschritten

27. August 2009

Heute war der Tag wo es um die Strecke ging. Nachdem wir recht früh aufgestanden sind ging es direkt ab auf die Piste. Selbst gekocht haben wir heute nichts. So haben wir das erste Mal auf unserer Tour Junkfood zu uns genommen. Das war mal ein Unterschied zu Spaghetti und Co. Gegen Mittag konnten wir den Polarkreis in südlicher Richtung überschreiten und uns auf den Weg Richtung Fähre machen. So trennen uns jetzt noch 500 km vom der Fähre die uns übermorgen nach Stockholm bringen wird. Eine richtige Wohltat ist die aktuelle Temperatur. Waren es am Nordkapp noch 5 Grad, ist es jetzt angenehme 18 Grad. Morgen geht es nochmal früh los. Wie wir heute Abend feststellen durften haben die Finnen eine andere Zeitzone als wir. Haben wir 20 Uhr, haben sie bereits 21 Uhr. Und wir haben uns schon gewundert wieso es hier so früh dunkel wird.:-)

Tag 8: Viele Wege führen nach…

26. August 2009

Nachdem die Nacht für manche doch anstrengender als geplant war, haben wir uns morgens aufgeteilt. Zum Einen in die Leute, die schonmal die Vorhut in Richtung Finnland bilden… zum Anderen und die Leute die die Finnen vom gestrigen Abend erstmal verdauen mussten. Gruppe 1 startete gegen 12 Uhr Richtung Finnland, Gruppe 2 schon 30 Minuten später da der Opa sie loswerden wollte.

Besonderheiten Gruppe 1
Nachdem wir ca 30 km in Richtung E6 wieder unterwegs waren kamen wir an eine Baustelle im vor uns liegenden Tunnel an. Hier wurden scheinbar die Bürgersteige erneuert. Für diese Baustelle die ca. 10 Meter lang war, haben die Norweger direkt den kompletten Tunnel gesperrt. Nun wurde man von einem Leitfahrzeug durch den Tunnel geführt. Diese Schau brachte uns gute 15 Minuten Wartezeit ein und scheint in Norwegen üblich zu sein wie wir noch an weiteren Baustellen erfahren durften.

Besonderheiten Gruppe 2
Nachdem Gruppe 2 aus dem Koma erwacht ist und vom Opa aus der Hütte geworfen wurde machte auch sie sich auf den Weg nach Finnland. Hierbei hatte die Gruppe sogar Kontakt mit der norwegischen Polizei und man wurde mit Handschellen gefesselt als Räuber unter Verdacht genommen. Dies klärte sich aber wohl schnell wieder auf nachdem man die Personalien überprüft hatte.

So trafen sich beide Gruppen kurz hinter der finnischen Grenze wieder. Benny hat es im übrigen hinbekommen im Stehen mit seinem Motorrad umzukippen, das muss man auch erstmal schaffen.

Tag 7: Hippen am Nordkapp

25. August 2009

Am heutigen Tag gab es nur ein Ziel für uns: Das Nordkapp. Nachdem wir gegen 11 Uhr gestartet sind auf unsere Etappe (rund 370 km) erreichten wir gegen 16:15 Uhr das Ziel unserer Tour. Auch Benny erreichte das Ziel obwohl 1km vor dem Ziel seine Maschine streikte… Wie war das gleich noch mit dem Benzinhahn? Trotz des relativ trüben Wetters und Temperaturen um die 5 Grad war die Aussicht doch überwältigend. Natürlich klebten wir einen Grimlinghausen Aufkleber auf den bekannten Globus. Das Neuss Wappen klebten wir natürlich auch noch dazu. Danach fehlte uns die Motivation nochmal die 150 km bis zur Hauptstrasse zu fahren und quartierten uns bei einem alten “Opa” in einer seiner Hütten ein. Die Hütte war wie ein Doppelhaus ausgelegt und so hatten wir bald auch Nachbarn. 4 Finnen begrüßten uns direkt mit einem Schuss aus ihrem NationalGetränk. Hinzu zeigten sie uns eine Reihe von alkoholischen Eigenkompositionen wie z.B. Jalloviina mit Zitronentee und heissem Wasser. Jalloviina ist ein Gemisch aus finischem Vodka und Cognac. Matthias hat direkt Kontakt zur finnischen Armee gemacht und dieser Kontakt hält aktuell auch noch an (wir glauben er versackt im Nachbarhaus). Alles im Allen mussten wir feststellen, dass Finnen weitaus mehr von Deutschland kennen als wir von Finnland. Gerade das Deutsche Bier hat es ihnen angetan. Das finnische Bier hingegen schmeckt doch sehr wässrig.

P.S. Auf diesem Weg nochmal ein herzliches danke an alle für die zahlreichen Geburtstagsgrüsse. Das man seinen Geburtstag am Nordkapp feiert kommt sicher nicht häufig vor.

Tag 6: Dem Ziel immer näher

24. August 2009

Nach einer ruhigen Nacht wurden wir von Sonnenstrahlen geweckt. Dies machte uns Hoffnung auf einen trockenen Tag. Die ersten 50 km in Richtung Narvik haben wir auf unseren Motorrädern abgelegt, dann ging es für ca drei Kilometer erstmal auf eine Fähre. Gegen 11 Uhr erreichten wir dann Narvik und machten uns von dort auf weiter Richtung Nordkapp. Das Wetter glich einem Wechsel aus Regen und Nebel. Nach fast 500 km endete unsere Reise heute 350 km vor dem Nordkapp.Morgen ist also alles drin!

Tag 5: Nördlich vom Polarkreis

24. August 2009

Heute sind wir früh aufgestanden um unser Tagesziel zu packen. Ca 500 km bis Narvik. Nach einer Stunde fing es bereits an zu regnen. Dieser Regen hat uns den Rest des Tages begleitet was uns aber nicht davon abhielt den Polarkreis zu überschreiten. Am Polarkreis waren es regnerische 4,5 Grad, so das wir erstmal in das Cafe flüchteten um uns aufzuwärmen. Unser Etappenziel schafften wir nicht ganz. So suchten wir 100 km vor Narvik eine Hütte für die Nacht.

Apropo Nacht. Letzte Nacht ist noch so einiges passiert. Matthias hat die Schlösser vom Topcase verloren und hat daher dieses mit Kabelbindern abgeschlossen. Wie zu erwarten musste er an nochmal an die Kiste und hat versucht die Kabelbinder mit einem Feuerzeug abzumachen. Das Plastik durch Feuer schmilzt und man besser nicht seine Hand drunter haben sollte könnte man sich ja denken. Aber auch ich hatte eine freudiges Erlebnis mit meiner Luftmatratze letzte Nacht. So war immer nach wenigen Minuten der Grossteil der Luft wieder aus der Matte raus. Das Ventil scheint hier eine Macke zu haben. Benny hat versucht mit einem Messer ein Loch in seine Gummistiefel zu stechen und sich dabei selbst geschnitten (kleiner Kratzer). Trotzdem brauchte er ein Pflaster für die Wunde.

Neues aus der Reihe “Norwegische Köstlichkeiten”
Matthias hat zum Mittagessen heute zwei Dosen Spaghetti à La Capri gekauft. Das sind Spaghetti mit Würstchen und Fleischbällchen in Tomatensauce. Wir haben lange nicht so etwas Geschmacksneutrales gegessen!

Tag 4: 666 km vor Narvik

22. August 2009

Nachdem wir heute morgen gegen 10.30 erst aus unserer Hütte losgekommen sind, schafften wir es auf 666 km vor Narvik. Jedenfalls sagte uns dies das letzt Schild das wir gesehen haben. Heute wird mal wieder gecampt, ca 100km später haben wir am Strassenrand einen schönen Rastplatz gefunden. Hier haben wir einen feinen Unterstand neben unseren 2 Zelten mit Feuerstelle.

Auf dem Weg dahin haben wir auch einen neuen Freund gefunden: Die E6. Diese Strasse hat uns schon einige Kilometer begleitet und wird uns bis zum Ziel wohl noch weiter treu bleiben.

Was wir gestern noch erfahren durften. Teile der E6 sind Mautpflichtig, jedoch nicht für Motorräder. Wo Autos und LKWs ca 4 Euro Maut zahlen müssen, dürfen Motorradfahrer kostenlos durchfahren.

Matthis ist traurig, dass er noch keinen Elch gesehen hat. Wo man Schafe noch auf und neben der Fahrbahn sieht ist uns bis jetzt noch kein Elch begegnet (außer im Supermarkt in der Fleischtheke).

Supermarkt ist auch ein gutes Stichwort. Bereits jetzt kann man sagen: norwegische Supermärkte haben weniger Auswahl als Breuer. Hier sucht man vergeblich nach Essen in Dosen wie Ravioli, Suppen oder andere Eintöpfe. Aber auch Bratwürste, Fleischaufschnitte oder Erbsen gibt es hier nicht.

Morgen versuchen wir Narvik zu knacken. Schauen wir mal ob das klappt.

Tag 3: Vom Regen in die…

21. August 2009

… sonnige Landschaft.

Nachdem es die ganze Nacht geregnet hat, klingelte um 8 Uhr der Wecker. Es regnete immer noch. Die Motivation aufzustehen war nur sehr gering, man kann es sich ja vorstellen. Aber es hilft ja alles nix, wir müssen ja weiter. So hatte auch Petrus mit uns ein Nachsehen und beende den Regen. Wir bauten die nassen Zelte ab und packten die restlichen Sachen auf die Motorräder. Natürlich haben wir auch Matthes Flasche wieder gefunden wie man auf dem Bild unschwer erkennen kann. Auf dem Weg zurück zur Hauptstrasse klarte es langsam auf und nach ca. einer Stunde kam auch die Sonne raus. Landschaftlich kann man nur festhalten übertrifft Norwegen so einige Länder wie man auf den Bildern sehen kann. Auch volle Strassen sucht man hier vergebens, so fährt man hier gerne mal 80 km ohne nur ein anderes Auto zu sehen.

Gegen 16.15 Uhr haben wir dann die nächste größere Stadt erreicht: Trondheim. Ein kurzer Stopp am Dom zeigte, dass dieser nur bis 16 Uhr geöffnet hat. Schade aber auch. Also machten wir uns weiter auf Richtung Norden um ein Quartier für die Nacht zu finden.

Tag 2: Oslo, die Fähre und eine regnerische Nacht

21. August 2009

Wir haben Oslo gegen 10 Uhr erreicht. Natürlich ist es so auf der Fähre: Die Ersten werden die Letzten sein. Wir haben  uns direkt auf der Fähre beim “Sonnetanken” einen Brand geholt. Der sah jedoch am nächsten Tag direkt schon wieder harmlos aus.

Unser erstes Ziel war eine Bank in einer kleinen Osloer Einkaufsstrasse. Wir parkten die Motorräder in der Einkaufspassage und durften natürlich direkt Kontakt mit den Norwegischen Behörden machen. Nach einer kleinen Ermahnung durften wir jedoch weiterfahren.

Nächstes Ziel auf unserer Reise war Lillehammer gegen Nachmittag. Hier durften wir die leidige Erfahrung machen, dass die Norweger auf Kreditkarten mit Pin stehen. Matthias und Benny wollten tanken doch aus dem Zapfhahn kam nichts heraus. Naja, halt weiter zur nächsten Tankstelle mit Bedienung.

Abends haben wir uns dann eine kleine ruhige Ecke zum Übernachten gesucht. Matthias führte uns einen kilometerlangen Schotterweg zu einem kleinen See wo wir unser Abendquartier aufbauten. Auf dem Weg dorthin rutschte Matthias auf dem Schotter leicht weg und verlor dabei seine Trinkflasche. Leider fing es dann schon an zu Regnen und wir flüchteten ins Bett (natürlich erst nachdem wir mit Mühe und Not ein Lagerfeuer angemacht hatten)

Tag 1: Kiel erreicht…

19. August 2009

Pünktlich um 11:30 sind wir in Kiel angekommen. Die Motorräder sind bereits verstaut und wir genießen die Sonne auf dem Deck.

Was bisher noch geschah:

1. In Oldenburg haben wir Zwischenstopp gemacht (auf der A1 sind einfach viel zu viele Baustelle.). Ein netter Oldenburger hat uns spontan angesprochen und wollte prompt Matthias’ Motorrad abkaufen. Dem Vorschlag doch Bennie’s Maschine zu nehmen beantwortete er kurz mit:”Ich will doch keinen Müll kaufen.”

2. In Kiel angekommen suchten wir verzweifelt Polo um neue Spanngurte für Matthias zu kaufen. Leider fanden wir keinen Polo mehr unter der Adresse die im Internet stand. Lediglich ein Schild mit der neuen Adresse haben wir gefunden. Dort gab es dann auch den Polo.

Tag 1: Bilder vom Zwischenstopp

19. August 2009

Tag 1: Erste Panne kurz vor Oldenburg?!

19. August 2009

Nachdem wir heute morgen gegen 04:45 Uhr getartet sind hatten wir bereits nach 245 km die erste Panne. Benny hatte seinen Benzinhahn statt auf Reserve auf Zu gestellt. Kurze Zeit später stand er auch schon auf dem Standstreifen. Matthes kriegt seine Spanngurte schon wieder mal nicht los. Er wird wohl nachher in Kiel neue holen.

Vor der Reise….

17. August 2009

Wer kennt ihn nicht? Den Stress an den Tagen vor der Abreise. Hat man auch wirklich alles eingepackt? Fehlt nicht noch was? In zwei Tagen geht es bereits los Richtung norden.

Vorgestern haben wir bereits die ersten Lebensmittel für die Tage zusammengestellt und verpackt. Das erste Motorrad wurde probebepackt und ja übermorgen geht es schon los. Die Checklisten werden nochmal überarbeitet damit auch ja nichts vergessen wird. Aber seien wir doch mal ehrlich: Vergessen wird immer etwas und zuviel eingepackt hat man eh schon. Natürlich fehlt auch noch das ein oder andere und daher werden wir gleich nochmal zusammen einkaufen fahren. Vorher noch schnell in der Werkstatt vorbeischauen um das Motorrad von Benny abzuholen. Hoffentlich hält der Gaul die Tour durch!

Die erste Etappe (Neuss – Kiel ca 500KM) wird wohl die anstrengenste. “Auf der Fähre beginnt der Urlaub” – ich hoffe es doch. 4 Uhr wird der Wecker klingeln.